ZAHNARZTANGST

Sie sind nicht allein

Zunächst einmal ist es uns wichtig festzustellen: Sie sind mit Ihrer Zahnarztangst nicht allein.

 

2/3 aller Menschen in unserer Bevölkerung haben Angst vor dem Zahnarzt, so die Deutsche Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie®.

 

Der Ansatz dieser Ängste liegt auf der Hand: Niemand öffnet gern den Mund, um einen fremden Menschen mit spitzen und unangenehmen Geräuschen produzierenden Geräten etwas darin vornehmen zu lassen, vor allem dann, wenn man vorher nicht weiß, ob es Schmerzen verursacht.

 

Es gibt Menschen, bei denen diese Situation – oder auch nur die Vorstellung davon – eine tiefe Angst auslöst, die so groß ist, dass sie aus diesem Grund nicht zum Zahnarzt gehen.

 

 

Was wir tun können

Wir werden Sie bei Ihrem ersten Termin keinesfalls zur einer Behandlung drängen und Sie hinsichtlich der Möglichkeiten und des Behandlungsablaufs umfassend beraten.

 

Unsere Praxisklinik verfügt über fundierte Erfahrung mit beruhigenden (sedierenden) Medikamenten, welche wir in Abstimmung mit Ihnen bei der Behandlung anwenden. Dazu erhalten Sie auf Wunsch Kopfhörer mit Ihrer Wunschmusik, die Ihnen bei der Entspannung während der Behandlung helfen.

 

Darüber hinaus bieten wir unseren Angstpatienten die Behandlung unter Vollnarkose bzw. in Tiefschlaf an.  Eine Zahnbehandlung in Vollnarkose kann (nach ausführlicher Anamnese, Aufklärung und Abwägung von Nutzen und Risiken) die Lösung bei aufwändigen Eingriffen, für Angstpatienten, oder Menschen mit Behinderung sein. In unserer Praxis für Kinderzahnheilkunde bieten wir auch für Kinder verschiedene Varianten für Narkosen an.

 

Die Narkose wird in unserer Praxisklinik durch einen erfahrenen Anästhesisten ausgeführt und überwacht.  Im Anschluss an die Operation werden die Patienten im Aufwachraum des Diakonie-Klinikums bis zur Entlassung weiter betreut.

Was Sie tun können

Sprechen Sie mit uns über Ihre Angst und teilen Sie uns dies bitte bereits bei der Terminvereinbarung mit, damit wir entsprechend auf Sie und Ihre Bedürfnisse eingehen können.

 

Versuchen Sie, durch umfassende tägliche Zahnpflege, regelmäßige professionelle Zahnpflegereinigung und regelmäßige Kontrollbesuche, tatsächliche Eingriffe an Ihren Zähnen komplett auszuschließen, bzw. so auf ein Minimum zu reduzieren.

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